Tipps für die Bewerbung

Wichtige Spielregeln für die ersten Schritte.
Mappe. Der Großteil der Unternehmen verlangt nach wie vor eine schriftliche Bewerbung. Sie sollte ein kurzes Motivationsschreiben (Warum will ich diese Lehre beginnen? Wieso in diesem Unternehmen?), den Lebenslauf, ein Foto und zumindest das letzte Abschlusszeugnis enthalten, das man bis dahin vorzuweisen hat.
Foto. Auch wenn der Urlaub schön war, keine Strand-, Bikini- oder Gruppenaufnahme schicken, sondern ein Porträtfoto.
Online-Info. Auf den Homepages der einzelnen Firmen sollte man sich gut umschauen, denn wer in den Bewerbungsunterlagen durchblicken lässt, dass er über das Unternehmen Bescheid weiß, punktet. Deshalb auch online oder telefonisch den richtigen Ansprechpartner herausfinden und nicht „Sehr geehrte Damen und Herren!“ schreiben.
Form. Die Bewerbung sollte vor allem sauber sein und nicht zu verspielt, sondern eher „nüchtern“ verfasst werden. Papier in Zuckerlfarben bitte verkneifen.
Formulierungen. Z.H. – zu Handen - gibt es seit 2007 nicht mehr. Ein „Hochachtungsvoll“ ist „Mit freundlichen Grüßen“ gewichen. Ist der Personalverantwortliche lange im Geschäft, stört ihn das aber vermutlich wenig. Aktiv-Formulierungen sind gefragt. „Ich habe mich entschieden“, kommt besser an als „Mir wurde geraten“. Generell sollten keine Konjunktive („Ich könnte mir vorstellen, hier zu arbeiten“) verwendet werden. Statt „Ich möchte einen Termin“, ist besser: „Ich freue mich auf einen Termin.“
Facebook. Vorsicht – so lustig die Schnappschüsse von der letzten Party auch sind, auch Personalverantwortliche schauen sich auf Online-Plattformen wie Facebook & Co. um.
Üben. Die AK veranstaltet laufend Bewerbungstrainings in den Bezirken. Mehr unter www.akstmk.at