Beim Europa-Puzzle

Geoinformatik hautnah

GIS-Day wurde auch an der Polytechnischen Schule Leibnitz umgesetzt.

BETTINA KUZMICKI

Nicht nur die Burschen und Mädchen der Poytechnischen Schule Leibnitz nutzten gestern „ihre“ Klassenräume. Auch die Hauptschulen II, Eduard-Staudinger, Lebring und Eibiswald waren mit Lehrern und Schülern anwesend, um unter dem Motto „Geographie ist überall“ im Rahmen des „GIS-Day“ mehr über Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts zu erfahren.

Am Eingang

Weltweit findet dieser Tag im Zeichen der Geographischen Informationssysteme (GIS) statt. In Leibnitz hat das Innogeo Ingenieurbüro von Bernd Luttenberger und Werner Gaar gemeinsam mit der Polytechnischen Schule und der Universität Salzburg die Aktion umgesetzt. Mit dem Ziel, der jungen Generation zu zeigen, was GIS ist und wie diese zukunftsweisende Technologie ihren Betrag für die Informationgesellschaft, die Wirtschaft und die Wissenschaft leistet.

„GIS-gestützte Informationen begleiten unser aller tägliches Leben, das wollen wir bewusst machen. Außerdem möchten wir der Jugend Lust auf die zukunftsträchtige Berufssparte Geoinformatik machen“, erklärt Luttenberger sein Engagement. Außerdem wolle man Geographie lebhaft vermitteln. Was in verschiedensten Workshops gestern auch passiert ist.

Die Schüler gingen etwa im Rahmen des Workshops „Gefahrenzonen am Schutzweg“ auf mobile Schnitzeljagd. Problembereiche wurden dabei mittels moderner GPS-Systeme genau kartiert und dokumentiert. Weiters wurde ein überdimensionales Europapuzzle erstellt, Vermessungen durften hautnah erlebt und selbst ausprobiert werden, mit Google Earth konnten die Mädchen und Burschen durch eine virtuelle Welt flitzen, es gab ein Satellitenbildquiz und noch einiges mehr. Für Pädagogin Dagmar Höller steht fest: „Wir wollen unseren Schülern Schlüsselkompetenzen vermitteln, das geht nur mit den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Ein tolles Projekt.“

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