Das ist mein Beruf, sagt Oma

Der Schulabschluss steht bevor. Und dann? Wie man Stolpersteine auf dem Weg zum richtigen Beruf umgeht.

Automechaniker werden immer gebraucht“, sagt die Oma. „Juristen bekommen leicht einen Job“, die Mama. Und der Vater hat gelesen, dass man als Buchhalter gut verdient. Und schon steckt man mitten in einer Ausbildung und ist gar nicht mit dem Herzen dabei. Gut gemeinte Ratschläge von Verwandten sind oft der Grund für die Berufsentscheidung, entsprechen aber meist weder der aktuellen Arbeitsmarktsituation, noch den Wunschvorstellungen und eigenen Interessen.

Rund 300 Lehrberufe gibt es in Österreich – gestürmt werden nach wie vor die Klassiker (z.B. KFZ-Mechaniker oder Friseurin). Eine falsche Wahl kommt jedoch nicht nur teuer, sie kostet auch Zeit. Stolpersteine, die man bei der Berufsentscheidung vermeiden kann:
Familiensache. Schon der Großvater war Mechaniker? Schön, aber seine Berufswahl und die des Vaters liegen ein Viertel bis ein halbes Jahrhundert zurück. Deshalb sollte man sich die Meinung der Eltern zwar in aller Ruhe anhören, sich aber fragen, ob die eigenen Wünsche mit dem Rat der Eltern überhaupt zusammenpassen. Wenn Eltern über ihre eigenen Erfahrungen von „damals“ erzählen, kommen meist gehörige Unterschiede zur heutigen Entscheidungsfindung zutage.

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