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Pflegeheim

Jung und Alt verstehen sich
Kooperation von Polytechnikum und Seniorenwohnheim Leibnitz.
BETTINA KUZMICKI

Im Pflegegheim Leibnitz
Alles was wir gemeinsam machen, ist sehr schön. Jung und Alt respektieren sich gegenseitig und vertragen sich super, das gefällt mir wirklich gut“, schildert Sahra Neubauer. Die Schülerin der Polytechnischen Schule Leibnitz ist eine von insgesamt zwölf Jugendlichen, die im Rahmen des Fachbereiches Wellness/Gesundheit regelmäßig die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheimes der Compass GesmbH in  Leibnitz besuchen, um gemeinsame Aktivitäten in die Tat umzusetzen. Eine Kooperation, die aufgrund der großen Nachfrage nach Pflegeberufen entstand und die in einem ganzjährigen Schulprojekt gipfelte, das von Renate Prutsch geleitet wird. Schulleiterin Inge Koch ist jedenfalls begeistert: „Praxisbezogenes Lernen ist uns enorm wichtig und genau das passiert hier.“

Begonnen hat alles im Rahmen einer Führung im Seniorenheim durch Leiterin  Marion  Wolf. „Hier entstand der erste Kontakt. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit den Senioren unterhalten und irgendwann stand dann die Frage im Raum, wann sie wiederkommen würden. Und so entstand das Projekt“, weiß Koch. Mittlerweile wurden schon zahlreiche gemeinsame Aktivitäten verwirklichkeit, die von Spielen, Reden, Spazierengehen, Turnen und Basteln bis hin zur gemeinsamen Weihnachtsfeier reichen. Und man schmiedet schon eifrig Pläne für heuer.

„Die Senioren freuen sich, wenn sie uns sehen und ich fühle mich bei ihnen sehr wohl“, freut sich Schülerin Kerstin Muster bereits auf den nächsten Besuch.

Bereicherung

Sie hätte sich nie gedacht, dass sich Alt und Jung so gut vertragen, meinte eine Schülerin der Polytechnischen Schule nach zahlreichen Besuchen im Seniorenheim Leibnitz.
Mittlerweile mag sie sich die gemeinsamen Stunden mit den alten Menschen gar nicht mehr wegdenken. Sie freut sich, wie ihre jugendlichen Klassenkolleginnen und -kollegen, auf weitere gemeinsame Aktivitäten mit den Senioren.
Die zahlreichen Gespräche, das gemeinsame Basteln und Turnen, das Spazierengehen, das Beisammensein hat anfängliche Hemmschwellen und Unsicherheiten auf beiden Seiten rasch gelöst.
Man hat sich kennen, verstehen und respektieren gelernt. Gegenseitige Achtung und Toleranz machen die gemeinsamen Stunden zu etwas ganz Besonderem. Für Jung und Alt.